Dienstag, 20. Oktober 2015

Dip-Parade | Teil 1

 DIe Normalerweise ist das eher ein Thema für die Sommermonate, aber ich finde grundsätzlich, dass Dips immer gehen! 

Heute stelle ich euch 2 leckere Rezepte vor, die den Weg auf den Tisch bei mir gefunden haben...


Hummus, der Klassiker aus dem arabischen und türkischen Raum, wird aus Kichererbsen gemacht und ist eigentlich aus der Küche nicht mehr weg zudenken ist. 
Wunderbar kann man den Hummus zu Rohkost oder Brot essen. Ich find die total lecker und die anderen Teilnehmer unseres Brunchs fanden es auch sehr lecker


Du brauchst:

  • 1 Dose Kichererbsen (vorgekocht)
  • 1-2 EL Tahin (Sesampaste, bekommt man bspw. bei Alnatura oder im Feinkostregal im Supermarkt)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von ½ Zitrone
  • 1 EL Currypulver
  • 1-2 EL Kreuzkümmel
  • ½ EL Paprikapulver
  • 1 TL Chilipulver
  • Paprikapulver
  • 2 EL Sesam- oder Rapsöl
  • Petersilie (zum Garnieren)
Die Kichererbsen abschütten und ein wenig des Wassers auffangen, damit die Paste nachher ein wenig sämiger gemacht werden kann. Alle Zutaten werden miteinander vermengt, die Knoblauchzehe geschält und grob geschnitten. Ich hab alles in eine kleine "Küchenmaschine" getan und zerhackt, bis es eine schöne Paste ergibt. Wie eben schon beschreiben, kann die Flüssigkeit von den gegarten Kichererbsen genommen werden, um die Paste sämiger zu machen. 
Ich hab ein wenig mehr Sesamöl genommen. Das schmeckt auch sehr gut!
Zum Schluss noch ein bisschen gehackte Petersilie auf die Masse geben - fertig!



Für diesen tollen Aufstricht braucht man so gut wie keine Zeit, er geht super schnell und ist total lecker. 

Aufstrich aus getrockneten Tomaten
  • 200 g körniger Frischkäse
  • Eine Hand voll getrocknete Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • frische Basilikumblätter
  • 1 TL Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Oregano
  • getrocknete Chili



Die getrockneten Tomaten grob schneiden und zusammen mit der geschälten Knoblauchzehe und der kleingehackten Zwiebel in die Küchenmaschine geben (der Aufstrich kann auch mit einem Stabmixer vermacht werden). 
Die Basilikumblätter ebenfalls grob schneiden und dazu geben, Gewürze und Chili hinzugeben und gut vermengen. Das war es auch schon. Mehr muss für diesen leckeren Aufstrich nicht gemacht werden. Und er ist so lecker... Freut euch schon mal auf den nächsten Tag, an dem ihr so etwas feines machen könnt. 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen!

Hast du auch einen Klassiker als Dip, den du immer wieder gerne machst?
Ich sammel gerne für den nächsten Teil meiner Dip-Parade und stelle gerne einen von dir vor. 

Sonntag, 18. Oktober 2015

Immer wieder sonntags... {33}


Nach langer Zeit ist es mal wieder so weit... 

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag! Genießt das Wetter (hier scheint nach Tagen des Dauerregens endlich mal wieder die Sonne), wenn das nicht geht, mummelt euch auf dem Sofa ein und schaut euch schöne Fotos von eurem letzten Urlaub an! 

Genau das werde ich jetzt auch tun, einen kleinen Vorgeschmack seht ihr schon, ich war im Sommer in Südtirol, wandern. Obwohl Südtirol kurz gedacht hat, dass es Kanada ist. So sah es zumindest an einem See aus, an dem wir waren...

Ich wünsche euch einen schönen Tag!

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Kennst du schon: HANDMADE Kultur - Magazin?

Diese schöne Zeitschrift habe ich schon vor einiger Zeit von HANDMADE Kultur zur Verfügung gestellt bekommen, damit ich mir mal eine Meinung dazu bilden kann. 

Und ich muss sagen: Ich find's klasse. 

Dieses DIY Magazin hat verschiedene Rubriken, die alle einen dazu animieren jetzt sofort aktiv zu werden. 
Gerade durch die Unterteilung der Zeitschrift (von Selbst gebacken, gestrickt, zu gehäkelt, genäht und designt) spricht es an. 
Neben Artikel über Bücher, Projekte aus aller Welt oder Rezepten, bekommt man eine ganze Menge Anleitungen für eigene Projekte. 
Neben einem Schoko-Pfirsich-Crumble, der von mir nur darauf wartet ausprobiert zu werden, gibt es in meiner Ausgabe auch Schnittmuster für einen Rock in A-Linie. Und den direkt in drei unterschiedlichen Versionen...
Das find ich richtig gut, denn so kann man sich direkt dran machen. Gerade die Schnittmuster, die nicht erst im Copyshop vergrößert und selbst zusammen gesetzt werden müssen, begeistern mich immer sehr.

Dann werden noch unterschiedliche Autoren und Blogs vorgestellt, die man teilweise selbst schon aus dem eigenen Surfverhalten kennt. Doch trotzdem finden sich hier immer Geschichten hinter den Kulissen, über die man noch nicht nachgedacht hat und bei denen man sich freut darüber zu lesen!

Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass es für uns Ruhrgebietler zu wenig Termine vor Ort gibt. (Daran könnt ihr doch was ändern, oder?)
Wenn man sich mit Bloggern beschäftigt, kommt man nicht umhin zu bemerken, dass es eine nördliche Fokussierung gibt. Dort scheint es die kreativsten Menschen zu geben. ;-)

Liebe Leute, kommt doch auch ins Ruhrgebiet. Hier sind auch ganz viele Menschen, die etwas kreatives schaffen wollen. Wir warten nur noch auf kleine Läden, leckere Kuchen und zauberhafte Kleinigkeiten, die wir bei euch kaufen können. 
HANDMADE Kultur, das könnt ihr doch in die Wege leiten, oder? 

Ich freu mich schon auf die nächste Ausgabe! 
Eure Mlle Petit Point

Kürbisgnocchi mit Rosmarin und Walnuss

 

In der wunderbaren Herbstzeit gibt es überall Kürbisse. Diese tollen orangenen Gewächse sind einfach lecker und eigentlich ganz einfach zu verarbeiten. Gnocchi sind immer eine gute Idee, finde ich. Und dann ist es doch höchste Zeit, diese beiden Dinge mal zu kombinieren...

Für die eigenen Kürbisgnocchi brauchst du: 
  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 3 EL Kartoffelbrei-Pulver
  • Mehl 
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Olivenöl
  • 1 Ei 

  • 50 g Butter
  • 2 kleine Zweige Rosmarin
  • 30 g Walnüsse 
  • Parmesan

Heize den Backofen auf 200° vor. 
Viertel den Kürbis, entkerne ihn und schneide die Viertel in 3 cm breite Streifen. Lege sie nebeneinander auf ein Backblech und bestreue sie mit Salz, der in Streifen geschnittenen Knoblauchzehe und beträufle sie mit Olivenöl. Die Stücke bleiben für ca. 30 Minuten im Backofen, dann sind sie weich genug, so dass man das Fruchtfleisch von der Schale lösen kann. 
Den Kürbis jetzt mit einem Kartoffelstampfer in einer Schüssel zerdrücken, mit Pfeffer und Muskat würzen. Zu der Masse das Kartoffelbrei-Pulver, das Ei und so lange Mehl hinzugeben, bis es eine weiche Masse wird, die man gut kneten kann. 

Den Teig jetzt in eine lange Rollen rollen und in ca. 2 cm große Stückchen schneiden. 

Salzwasser kochen und die Gnocchi hinein geben. Wenn sie gar sind, schwimmen sie an der Oberfläche und können herausgefischt werden. 

In einer Pfanne die Butter zerlassen, Rosmarin und Walnüsse dazugeben. Die Gnocchi darin schwenken und mit reichlich Parmesan bestreuen - fertig!
 

Gnocchi mit Parmesan-Salbei-Sauce

Ich habe mich getraut und mich endlich an Gnocchi gewagt. Und die sind wirklich *hust* (Eigenlob) sehr sehr lecker geworden. 

Zusammen mit einer Freundin habe ich mich dran getraut und gemacht und getan und dann geschlemmt. 
Es gab noch einen Rest, den ich mir dann am Tag drauf einverleibt habe mit einer superleckeren Parmesam-Salbei-Sahne-Sauce, die ich euch heute gerne zeigen möchte!

Für die Gnocchi brauchst: 
  • 5-6 mittelgroße Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Salz 
  • frisch gemahlenen Pfeffer 
  • Muskatnuss
  • Weizenmehl

Die ungeschälten Kartoffeln werden mit einer Gabel eingestochen, mit Öl eingerieben und bei 200° C für ca. 45 Minuten in den Backofen. Wenn die Schale sich bräunt, können die Kartoffeln raus genommen werden. Lass sie abkühlen, danach kannst du die Kartoffelmasse mit einer Gabel aus der Schale holen.